Freitag, 25. März 2016

Fougasse mit Oliven

Die ersten Frühlingstage, warme Sonnenstrahlen, die ersten grünen Spitzen blitzen aus der Erde. Was gibt es schöneres, als im Garten zu sitzen, noch in eine Decke gewickelt und den Zwergen beim Spielen zuzuschauen. Nichts. Es erfüllt mich mit so viel Zufriedenheit und Glück.



Wie bekomme ich jetzt die Kurve zum dem Brot, das ich heute für euch habe...? Die Fougasse habe ich für den Geburtstag eines Freundes gebacken. Da der Teig für zwei Fougasse reicht, kamen wir auch in den Genuss dieses Brotes. Das Brot ist durch die Oliven wunderbar würzig. Und knusprig, hat sie doch so wunderbar viele Kruste. Sie schmeckt noch warm mit einer Butterflocke, zum Grillen, zum Dippen. Ich gestehe, dass ich die Hälfte der Fougasse einfach so mit Butter vernichtet habe.

Achtet unbedingt darauf, "richtige" schwarze Oliven zu verwenden. Oliven, die im Handel als "schwarze Oliven" angeboten werden, sind oft grüne Oliven, die durch Eisensalze "geschwärzt" werden. In der Zutatenliste steht jedoch nur eine E-Nummer (E 579 oder E 585).


Was mich wieder zu Zufriedenheit und Glück führt. So etwas Einfaches, wie gutes Brot mit guter Butter kann so zufrieden machen. Findet ihr nicht?

Zutaten:

Pâte fermentée
75 g Mehl Type 550
55 g Wasser
1 g Salz
1 g frische Hefe

Sauerteig
50 g Wasser
50 g Mehl Type 550
5 g Roggensauerteig (Anstellgut)

Hauptteig
Pâte fermentée
Sauerteig
100 g Roggenmehl Type 1150
ca. 225 g Wasser
10 g Olivenöl
10 g Salz
5 g frische Hefe
1 handvoll schwarze Oliven ohne Kerne

Zubereitung:

Zubereitung Sauerteig:
Roggenanstellgut, Mehl und Wasser verrühren und ca. 12-16 Stunden reifen lassen.

Zubereitung Pâte fermentée:
Wasser, Mehl, Salz und Hefe verkneten. Ebenfalls 12 Stunden reifen lassen.

Zubereitung Hauptteig:
Pâte fermentée, Sauerteig und die Zutaten des Hauptteiges miteinander für ca. 5 Minuten auf kleinerster Stufe der Küchenmaschine verkneten. Anschließend weitere 8 Minuten auf der nächsten Stufe kneten. Der Teig ist relativ weich, nicht wundern. 

Den Teig nun ca. 1,5 Stunden ruhen lassen. Anschließend in zwei Teile teilen und zu länglichen Teiglingen formen. Etwas platt drücken und 3 Löcher in den Teig bohren. Nun vorsichtig die Löcher dehnen, so dass der Teig überall gleich dick ist.

Den Backofen auf 250° mit einem Backblech vorheizen.

Die Teiglinge am besten auf einem Backpapier weitere 60 Minuten gehen lassen. Eine Schale mit heißem Wasser in den Ofen stellen. Nun die Fougasse-Teiglinge mit dem Backpapier auf das heiße Backblech legen.

Ca. 15 Minuten backen, bis sie schön knusprig sind. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Quelle: Hefe & Mehr

Samstag, 12. März 2016

Einkaufstipp - Münchner Hofladen

Heute habe ich einen Einkaufstipp für die Münchner unter euch. Egal ob Einheimischer, "Zuagroaster" oder Tourist.

Der Münchner Hofladen bringt regionale Lebensmittel in die Stadt. Einmal im Monat werden wir schon durch die Genussgemeinschaft Städter und Bauern versorgt. Doch frische Milch, leckeren Joghurt und regionalen Käse möchten wir nicht nur einmal monatlich genießen, sondern gerne öfter.

Und dafür gibt es nun den Münchner Hofladen. Eigentlich gibt es den Hofladen schon länger, aber bisher habe ich es leider einfach nicht geschafft, dem Laden einen Besuch abzustatten.

Was soll ich sagen? Was für ein Fehler! Ich habe selten einen so schnuckeligen, heimligen und süßen Laden gesehen, wie den Münchner Hofladen. Ich lasse an dieser Stelle einfach mal Bilder sprechen.


links: Nudeln, Senf, Öle, Marmeladen und sonstige Aufstriche                 rechts: Obst und Gemüse - regional und saisonal
 

Gemütliche Ecke für die Brotzeit - Im Hintergrund verschiedene Spirituosen, Weine, Sekt und, für mich sehr wichtig, die Käsetheke.

Die Gebäcktheke

Im Hofladen findet ihr regionales Obst und Gemüse, Milchprodukte, Fleisch, Brot, diverse Aufstriche, bayerische Spirituosen, und und und. Wenn ihr um die Ecke arbeitet lohnt sich auch ein Besuch zu Mittag, denn es gibt auch Mittagessen.

Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 10.00 Uhr bis 18.30 Uhr, Samstag von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr.

Ich würde mich sehr freuen, wenn sich Konzepte wie der Münchner Hofladen in München durchsetzen.

Sonntag, 14. Februar 2016

Brioche mit Rosinen

Valentinstag! *herzchen und blümchen werf*

Ok, ich bin ehrlich. Mir liegt am Valentinstag nicht unbedingt viel. Im Grundsatz finde ich es schön, einen Tag im Jahr für den Partner/Partnerin an seiner Seite zu haben. Aber ich mag nicht, welcher Kommerz um diesen Tag entstanden ist.

So genieße ich doch lieber ein gutes Frühstück zusammen mit meinem Freund. Und weichen Brioche.

Ich mag süßes Hefegebäck sehr gerne. Man kann es super mit Traubenzucker oder Reissirup zubereiten, so dass es fructosearm ist. Bisher habe nur auswärts Brioche gegessen, wollte sie aber endlich zu Hause backen. Dafür habe ich mir ein Rezept von Plötzblog ausgesucht.

Die Brioche sind so gut geworden. Flaumig und saftig. Zudem liebe ich Rosinen, was das Ganze natürlich noch viel besser macht.



Zutaten:

Water roux:
15 g Weizenmehl 550
80 g Milch

Hauptteig:
Water roux
335 g Weizenmehl 550
10 g Frischhefe
60 g Zucker (Alternativ: Reissirup oder Traubenzucker)
2 Eier
2 Eigelbe
100 g Butter
4 g Salz

Zusätzlich:
80 g Rosinen
Obstler/Likör/Apfelsaft
1 Ei und 20 g Milch zum Bestreichen

Zubereitung:

Als Erstes das Water roux vorbereiten. Dazu Milch und Mehl in einem Topf klümpchenfrei verrühren und bei mittlerer Hitze auf 65°C erhitzen. Die Masse verdickt sich dabei. Das Water roux auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.

Mehl, Water roux, Eier und die Hefe 5 Minuten auf niedrigster Stufe verkneten, dann Zucker und Salz zugeben und weitere 5 Minuten kneten. Nun die Butter in Flöckchen unterkneten, bis die Butter gut im Teig eingearbeitet ist.

Den Teig so lange kneten, bis ein straffer, glatter Teig entsteht, der sich vom Schüsselboden löst. Das dauert unterschiedlich lang. Lt. Originalrezept 10-15 Minuten, bei mir dauerte es ca. 30 Minuten.

30 Minuten Teigruhe.

Zwischenzeitlich die Rosinen einlegen. Ich habe sie in Johannisbeerlikör eingelegt, es geht aber auch gut Obstler oder Apfelsaft, wenn Kinder mitessen.

Nach der Teigruhe die Rosinen abgießen und leicht mit Mehl bestäuben. In den Teig einkneten.

Weitere 20 Minuten Teigruhe.

Muffinblech gut einfetten oder mit Papierförmchen arbeiten.

Den Teig nun in 12 Stücke mit ca. 70 g abteilen. Die Teiglinge zu ca. 15 cm langen Strängen formen. Zu einem Zopf drehen. Mit dem Zopfende nach unten in die Muffinform legen.

12 Teiglinge zu je 70 g abwiegen. Jeden Teigling in halbieren und zwei ca. 15 cm lange Stränge formen. Beide Stränge miteinander zu einem Zopf verdrehen, beide Zopfenden aufeinander legen (den Zopf zusammenklappen) und mit den Zopfenden nach unten in die gebutterte Muffinform setzen.

Über Nacht (10-12 Stunden) im Kühlschrank lagern. Dazu das Muffinblech in eine saubere Mülltüte stellen und die Mülltüte aufpusten. Gut verschließen und so in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Morgen das Muffinblech aus dem Kühlschrank nehmen und die Teiglinge ca. 2 Std. Raumtemperatur annehmen lassen.

Backofen auf 220°C vorheizen. Eine ofenfeste Schale mit heißem Wasser in den Ofen stellen.

Das Ei mit Milch leicht aufschlagen und die Teiglinge damit bestreichen. In den Ofen stellen und ca. 15 Minuten mit Dampf backen, bis sie goldgelb sind.


Anmerkung:
Rosinen sind nicht fructosearm. Je nach Verträglichkeit also weglassen!

Samstag, 6. Februar 2016

Porridge mit Bananen und Erdbeerpüree



Ich bin ja immer auf der Suche nach Frühstücksideen, die ich ins Büro mitnehmen kann. Oder meinem Freund mitgeben kann, damit er in seinem stressigen Job etwas in den Magen bekommt.

Ein Porridge eignet sich dazu hervorragend. Frisch gekocht kommt der Porridge im Büro noch warm an. Mit frischem Obst (je nach Verträglichkeit), (Pflanzen-)Milch und verschiedenen Flocken ist er variabel und richtig schön sättigend um ohne Probleme bis zur Mittagspause durchzuhalten.

Und wenn ich es nicht schaffe, den Porridge noch warm zu essen, schmeckt er auch kalt gut. Man kann ihn natürlich auch in der Mikrowelle aufwärmen, je nach Geschmack.

Porridge, Haferbrei, Oatmeal


Ich  nehme mir Porridge immer in der Tupperschüssel mit. Wenn ihr auf Plastik verzichten möchtet oder keine dichte Plastikschüssel habt, könnt ihr den Porridge auch in ein Einmachglas abfüllen und so transportieren.

Haferflocken sind sehr gesund und enthalten viel Eisen. Gerade für Frauen und Vegetarier/Veganer ist das natürlich eine gute Nachricht. Dabei sollte man aber darauf achten, Haferflocken nicht mit Kaffee, Tee, Milch oder Kakao aufzunehmen, da diese Lebensmittel die Aufnahme von Eisen hemmen können. Deshalb sollte, je nach Geschmack, bei dem Porridge auch Pflanzenmilch verwendet werden.

Unabhängig vom gesundheitlichen Faktor ist Porridge einfach richtig gut, sättigend und einfach zubereitet. Deshalb habe ich hier das Rezept für euch. Lasst euch von der relativ langen Zutatenliste nicht abschrecken. Solange ihr Flocken und Milch im Haus habt, steht dem Porridge-Genuss nichts im Weg. Obst und Gewürze sind nach Belieben und Verträglichkeit ein Zusatz.

Porridge, Haferbrei, Oatmeal

 Zutaten:

45 g Haferflocken
45 g Buchweizenflocken
90 - 100 ml (Pflanzen-)Milch
Reissirup

Zusätzlich:
2 EL Rosinen (nach Geschmack/Verträglichkeit)
1 Banane (bzw. Obst nach Saison/Verträglichkeit)
1 Handvoll gefrorener Erdbeeren
1 Prise Zimt

Zubereitung:

Die Flocken in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze leicht anrösten. Das verstärkt den nussigen Geschmack der Flocken. Mit der (Pflanzen-)Milch aufgießen, Rosinen dazugeben und mit Reissirup süßen.

Nun unter Rühren so lange köcheln lassen, bis die Flüssigkeit von den Flocken aufgenommen wurde und eine cremiger Brei entsteht.

Während der Porridge köchelt, eine Banane schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Erdbeeren in einen weiteren Topf geben und ohne zusätzliches Wasser weich kochen und pürieren.

Nun den Porridge in einer Schale anrichten, mit Bananen und Erdbeerpüree belegen. Zimt über die Bananen streuen.

Samstag, 16. Januar 2016

Heiße Orange mit Ingwer

Winterzeit ist Erkältungszeit. Gerade geht es einem noch prächtig, im nächsten Moment läuft die Nase, die Knochen tun einem weh und der Kopf brummt.

So hat es bei mir vor ein paar Tagen angefangen. Und schwupps hatte ich eine dicke Erkältung.

Und was jetzt? Der Volksmund sagt: "Eine Erkältung dauert mit Medizin 1 Woche und ohne 7 Tage". Also ohne Medikamente. Dafür aber mit viel Vitaminen und heißen Tee.

In einem Lokal hatte ich vor kurzem heiße Orange mit Ingwer. Das war so gut, wärmend und fruchtig. Also habe ich es zu meinem Anti-Erkältungs-Getränk erklärt.

Und damit ihr auch etwas davon habt, wenn ihr krank werdet, euch kalt ist oder einfach so, hier das Rezept.

Zutaten (für 1 Liter):
3/4 l kochendes Wasser
ca. 2 cm Ingwer
2 Orangen, davon den Saft
Honig, Reissirup oder anderes Süßungsmittel nach Wahl

Zubereitung:

Den Ingwer schälen und in Scheiben schneiden. In eine Teekanne geben, mit dem kochenden Wasser aufgießen. Ca. 5 Minuten ziehen lassen.

Währenddessen die Orangen auspressen. Den Saft zu dem heißen Ingwerwasser geben. Je nach Geschmack, mit mehr oder weniger Fruchtfleisch. Ggf. mit Honig o.ä. süßen.

Achtung: Die heiße Orange wird schärfer, je länger man den Ingwer ziehen lässt. Mir macht das nichts aus, so dass ich den Ingwer nicht "rausfische". Wenn ihr es anders mögt, den Ingwer nach der ersten Zieh-Zeit einfach entfernen.