Montag, 21. Juli 2014

Überbackene Ofenkartoffeln

Dass ich Erdäpfel mag, hab ich ja schon ausführlichst erzählt. Und wenn man meinen Blog anschaut, findet man auch vieeele Rezepte mit Erdäpfeln.

Heute habe ich wieder was für euch. Ofenkartoffeln alleine sind ja schon super, wenn sie dann auch noch mit Tomaten und Mozzarella überbacken werden, wird aus einem einfachen Gericht, das oft nur Beilage ist, eine vollwertige Mahlzeit. Noch einen frischen Salat dazu, fertig.





Zutaten:


1 kg Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
1 EL Salz
1 EL getrockneten Rosmarin (oder andere Kräuter nach Geschmack)
2-3 EL Olivenöl
1 Kugel Mozzarella
2 Tomaten
Basilikum

Zubereitung:
Backofen auf 200° Ober-/Unterhitze vorheizen.

Salz, Rosmarin und Öl in einer großen Schüssel verrühren. Kartoffeln schälen, waschen und halbieren. In die Schüssel geben und mit der Marinade vermengen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Darauf achten, dass die Kartoffeln nicht aufeinander liegen. Ca. 30 Minuten backen, bis die Kartoffeln weich und goldgelb sind.

Mozzarella in Stücke reißen, Tomaten in Scheiben schneiden. Auf den Kartoffeln verteilen und weitere 5-10 Minuten backen. Der Käse sollte schön zerlaufen und goldgelb werden. Basilikum in Stücke reißen und auf den heißen Kartoffeln verteilen.


Alternativ kann man auch Feta verwenden. Dann aber etwas beim Salz sparen. Man kann die Schale der Kartoffeln auch dran lassen. Dann aber auf Bio-Ware und junge Kartoffeln achten.


Donnerstag, 10. Juli 2014

Mercimek Köftesi mit Cacık (Tzatziki)

Dass ich orientalische Küche liebe, sollte niemanden entgangen sein, oder? Nun habe ich ein neues Rezept in meine Sammlung hinzugefügt. Mercimek Köftesi.

Da ich (noch) kein türkisches Kochbuch besitze (warum eigentlich?), habe ich im Internet nach Rezepten gesucht. Das ist schwieriger, als man denkt in der Flut von Rezepten. Entschieden habe ich mich dann für das Rezept von Aysenputtel, das ich etwas abgewandelt habe. Die Köftesi schmecken genau so, wie ich sie in Istanbul gegessen habe. So kann man das Fernweh auch lindern. Gerade jetzt im Sommer sind die Köftesi ein herlich erfrischendes Gericht. Man kann die Masse auch gut vorbereiten und am nächsten Tag braucht man nur noch die Köftesi formen.

Wir haben die Köftesi mit Cacık und Kopfsalat gegessen. Einfach die Köftesi auf ein Salatblatt legen, Cacık drüber geben und dann alles in das Salatblatt einrollen.

Schaut bitte unbedingt, dass ihr reines Paprikamark (Biber Salçası) bekommt. Bisher habe ich nur Paprikamark gesehen, das mit Tomatenmark gestreckt war. Wenn ihr ein türkisches Geschäft in der Nähe habt, schaut da. Da werdet ihr bestimmt fündig.

Noch ein Hinweis zu der Menge: Der Freund und ich benötigen 3 Mahlzeiten, um die Menge an Köftesi zu bewältigen. Solltet ihr keine Lust haben, 3 Tage nacheinander das gleiche zu essen oder nicht eine ganze Fußballmannschaft versorgen wollen, halbiert die Mengen lieber ;-)




Zutaten:

150 g Linsen
1 l Wasser
300 g feiner Bulgur
2 Zwiebeln (mittlere Größe), fein gehackt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 guter Schuss Olivenöl
2 EL Domates Salçası (Tomatenmark)
2 EL Biber Salçası, mild (Paprikapaste)
125 ml Wasser
1/2 Bund Petersilie, fein gehackt
4 Frühlingszwiebeln, fein gehackt
4-5 Blätter frische Minze (also so 1-2 Stängel)
Saft einer halben Zitrone
Salz, Pfeffer
Kopfsalat, Zitronenscheiben

Zubereitung:

Linsen in ein Sieb geben und unter fließendem Wasser gründlich spülen. Mit einem Liter Wasser in einen Topf geben und köcheln lassen, bis die Linsen zerfallen.

Bulgur in einen großen Topf geben und die gekochten Linsen hineinschütten. Verrühren und abdecken. Das gibt eine Bulgur-Linsen-Suppe und schaut seeeehr flüssig aus. Aber keine Angst, das muss so sein.

Eine Pfanne erhitzen und Olivenöl hineingeben. Die fein gehackten Zwiebeln und den Knoblauch in der Pfanne anbraten. Paprikapaste und Tomatenmark ebenfalls in die Pfanne geben und ein paar Minuten mit anbraten. Mit ca. 120 ml Wasser ablöschen, alles verrühren und dann zu der Bulgur-Linsen-Masse geben. Gut verrühren und weiter ziehen lassen. Zwischenzeitlich sollte die Masse nicht mehr ganz so flüssig sein.

Wenn die Bulgur-Linsen-Masse abgekühlt ist, Petersilie, Minze und Frühlingszwiebeln dazu geben. Am besten mit den Händen gut durchkneten. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Kopfsalat waschen und auf einer Platte anrichten. Hände anfeuchten (am besten stellt ihr euch eine Schale Wasser neben die Schüssel mit der Köftesi-Masse) und Nocken/Würstchen formen. Auf den Kopfsalat legen. Mit Zitronenscheiben servieren.




Cacık (nach einem Rezept von Nesrin)

Zutaten:
150 g Türkischen/Griechischen Joghurt (10% Fett)
1 kleine Gurke (ca. 120-130 g)
2 Knoblauchzehen (oder confierten Knoblauch)
3-4 Blätter Minze
Salz
Wasser

Zubereitung:

Joghurt in eine Schüssel geben. Gurke schälen und ganz fein hacken. Also wirklich fein. Knoblauchzehen entweder sehr fein hacken oder durch die Presse drücken. Minze ebenfalls fein hacken und alles zum Joghurt geben. Gut verrühren und nun so viel Wasser zugeben, damit der Cacık flüssig wird. Mit Salz abschmecken.

Tipp: Nehmt, wenn möglich, confierten Knoblauch. Meiner ist leider verbraucht und ich habe frischen Knoblauch genommen. Ich finde confierten Knoblauch sehr viel bekömmlicher, gerade wenn man ihn in "roh" isst.

Vegan-Tipp: Ihr könnt statt türkischem Joghurt auch Sojajoghurt nehmen, dann ist das Gericht komplett vegan. Ihr solltet den Sojajoghurt aber abtropfen lassen oder das Wasser zum verdünnen weglassen.

Donnerstag, 3. Juli 2014

Erdbeer-Daiquiri

Die Sonne strahlt vom Himmel, der Garten grünt und blüht und es ist auch noch Kurs-Pause. Da kann man sich abends schon mal ein Gläschen gönnen. Wie wär es da mit Erdbeer-Daiquiri? Ja, dann schaut euch schnell das Rezept an und ab in die Küche.



Mit dem Erdbeer-Daiquiri nehme ich an dem Blogevent von Zorra und Simone teil. Das 100. Blogevent, da passt mein Daiquiri gut rein zum anstoßen.

Blog-Event C - Zisch! Erfrisch mich! (Einsendeschluss 15. Juli 2014)


Ich habe am Ende 2 Alternativen zur Zubereitung erwähnt. Bitte ganz runterscrollen.


Erdbeer-Daiquiri


Zutaten für 2 Gläser a 200 ml
300 g Erdbeeren
60 ml weißer Rum
3 EL Traubenzucker (Alternativ: Zuckersirup)
2 EL Zitronensaft

Zubereitung:


Erdbeeren putzen und in den Blender geben. Rum, Traubenzucker und Zitronensaft dazu geben. Alles kräftig mixen. Das Erdbeerpüree in die Eismaschine geben und 30-40 Minuten gefrieren lassen, so dass das Fruchtmus zwar noch flüssig, aber angefroren ist. In vorgekühlte Gläser füllen und sofort servieren.

Ihr könnt statt Traubenzucker oder Zuckersirup auch normalen Zucker nehmen. Dann müsst ihr die Menge anpassen und so lange rühren, bis sich der Zucker gelöst hat.




Alternative 1: Die Erdbeeren können natürlich auch in eine Schüssel gegeben werden und mit dem Pürierstab püriert werden

Alternative 2:
Wer keine Eismaschine hat, friert die Erdbeeren ein paar Stunden vorher ein und mixt dann die gefrorenen Erdbeeren mit den Zutaten.

Dienstag, 1. Juli 2014

Erdbeer-Datschi mit Streusel

Ich lieeebe Erdbeerkuchen. Aber eigentlich eher in der Form mit frischen Früchten. Also ein Rührkuchen oder Mürbteig Untergrund und darauf frische Erdbeeren. Gerne darf zwischen Teig und Früchten Pudding oder Crème sein. Aber ja keine Marmelade/Konfitüre. Das mag ich nämlich gar nicht.

Nun wollte ich für diesen Kuchen keinen Mürbteig machen und auch keinen Rührkuchen. Also habe ich mir überlegt, so was wie einen Datschi mit Erdbeeren zu machen. Aber "gatschige" Früchte drauf, lieber nicht. Also habe ich die Erdbeeren kurzerhand etwas eingekocht, zerdrückt und mit Streuseln garniert. Herauskam ein saftiger Datschi mit knusprigen Streusel.

Den Erdbeer-Datschi mit Streuseln reiche ich bei dem Event von Schön und Fein "Und täglich grüßt der Hefeteig" ein. Ein tolles Event und vielleicht habt ihr ja auch ein Rezept für Stephanie.



Zutaten:

Hefeteig
300 g Mehl (Type 550)
1/2 Päckchen Trockenhefe
125 ml Milch (ggf. auch etwas mehr)
25 g Rohrohrzucker (oder 30 g Traubenzucker)
40 g weiche Butter
1 EL Vanilleextrakt (oder das Mark 1/2 Vanilleschote)
1 TL Salz

Mürbeteig
75g Rohrohrzucker
125 g kalte Butter
200 g Mehl
30 - 50 ml Eiskaltes Wasser

Streusel
80 g kalte Butter
60 g Rohrohrzucker (oder 70 g Traubenzucker)
125 g Mehl

Erdbeerpüree
1 kg Erdbeeren (ungeputzt gewogen)
ca. 50 g Zucker (oder Traubenzucker) je nach Süße der Erdbeeren
Saft einer halben Zitrone

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Hefeteig in eine Schüssel geben und mit zu einem glatten Teig kneten. Abgedeckt solange gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat (ca. 1 Stunde, je nach Wetter).

Für den Mürbteig Mehl und Zucker vermischen und mit der Butter zerkrümeln. Wasser schluckweise dazu geben und so nur so lange kneten, bis sich alles zu einem Teig verbindet. Den Teig platt drücken, in Folie wickeln und im Kühlschrank durchkühlen lassen (ca. 1 Stunde).

Während die Teige ruhen, Erdbeeren putzen und in einen Topf geben. Zucker und Zitronensaft dazu geben und auf mittlerer Hitze im eigenen Saft garen, bis alle die Erdbeeren weich sind. Dann mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken oder mit dem Pürierstab grob pürieren. Abkühlen lassen.

Nun schon mal die Streusel herstellen. Dafür alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Fingern zerkrümeln, so dass kleine Klumpen entstehen.

Den Mürbteig aus dem Kühlschrank nehmen und kurz die Zimmertemperatur annehmen lassen. Dadurch lässt er sich leichter verarbeiten.

Backofen auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizen.

Hefeteig aus der Schüssel nehmen und etwas platt drücken. Mürbteig auf den Hefeteig legen und verkneten. Nur so lange, bis die Teige sind verbunden haben und eine marmorierte Teigkugel entstanden ist. Den Teig auf Backblechgröße ausrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Erdbeeren auf dem Teig streichen und die Streusel darüber verteilen.

Nun, je nach Ofen, den Datschi ca. 30-40 Minuten backen. Die Streusel sollen goldgelb und knusprig sein.

Der Datschi schmeckt warm oder kalt sehr gut. Eine Kugel Vanilleeis oder ein Klecks steifgeschlagene Sahne dazu und man ist im Himmel.

Samstag, 28. Juni 2014

Fotokurs mit Vivi D’Angelo

Meine Blog-Fotos sind nicht von künstlerischem Wert, das ist mir durchaus bewusst. Manchmal gelingen gute Schnappschüsse und ich freue mich wie ein (vegetarisches) Schnitzel. Manche Fotos gelingen gar nicht und ich bin ratlos, warum das Foto nicht geworden ist.

Mittlerweile habe ich rausgefunden, dass mein Laptop Bilder oft anders darstellt, als sie "wirklich" sind. Die Sache mit der Wirklichkeit ist zwar auch nochmal was anderes, aber schließlich sollen die Bilder zumindest auf den meisten Bildschirmen so aussehen, wie ich sie sehe (sehen will). Und deshalb ist jetzt ein Computerbildschirm bei uns eingezogen. Hauptsächlich wg. der Weiterbildung, aber auch wg. der Fotografie.

Zudem wollte ich die Anzahl der "guten" Schnappschüsse erhöhen und die der "schlechten" senken. Da kam der Hinweise von Melanie gerade recht, dass Vivi von Vivi's Deliriums einen Fotokurs veranstaltet. Also habe ich mich schnell angemeldet und letzten Samstag war es dann auch soweit.

Vivi begrüßte uns in einem wunderschönen, hellen, lichtdurchfluteten Yoga-Studio. Sie hatte verschiedene Stationen mit unterschiedlichen Untergründen und Lebensmittel aufgebaut, was mich schon sehr neugierig (und hungrig) werden lies. Zuerst erklärte Vivi uns Grundlagen zu unserer Kamera und entließ uns dann in die erste Übung. Und so ging der Tag auch weiter. Theorie und Praxis, Hand in Hand, so dass man das gerade gehörte sofort vertiefen konnte.

Bei den Übungen kamen tolle Motive und Bilder raus. Eine Zusammenfassung findet ihr bei Vivi.

Und hier eine kleine Auswahl meiner Bilder






 




























Der Kurs hat sehr viel Spaß gemacht, auch wenn ich mich früher verabschiedet habe (ich musste ja noch ins Mittelalter). Vivi war (bzw. ist) eine tolle "Lehrerin" und auch die anderen Kursteilnehmer waren super. Wir haben uns gegenseitig geholfen und ich habe tolle Menschen kennengelernt.

Wenn ihr Lust habt, schaut doch mal bei den anderen vorbei.

Anja
Bettina von HipHitHurra
Melanie von Kleine Chaosküche
Miro
Theresa