Donnerstag, 28. August 2014

Wassermelonen-Gazpacho

An Wassermelonen-Gazpacho kommt man im Moment eigentlich nicht vorbei. Ich habe sie bei moey's kitchen und im Kuriositätenladen gesehen. Aber auch in diversen Food-Newsletter habe ich die kalte Suppe schon gesehen.

Fruchtig, süß, herzhaft!

Nachdem ich noch eine halbe Wassermelone im Kühlschrank hatte, habe ich die Suppe gleich ausprobiert. Und ich muss sagen, sie schmeckt wirklich herrlich erfrischend, fruchtig, frisch. Genau das richtige für schwüle Sommerabende. Ok, mit schwülen Sommerabenden ist es gerade schwierig, es ist nämlich kalt! Richtig kalt für August! Damit die Suppe aber nicht bis zum nächsten Sommer in der Warteschleife warten muss, nutze ich die Sonnenstrahlen heute um euch die Suppe zu zeigen.

Da ich rohe Zwiebel nicht gut vertrage, habe ich sie einfach weggelassen. Die Zwiebel bringt bestimmt etwas mehr Würze in die Suppe, ich habe sie aber nicht vermisst. Entscheidet einfach selber, ob ihr eine Zwiebel/Schalotte verwenden möchtet. Eine Knoblauchzehe kann sicherlich auch nicht schaden, aber hier ist es bei mir wie bei der Zwiebel, das vertrage ich nicht gut. Wenn mir der confierte Knoblauch nicht ausgegangen wäre, hätte ich bestimmt eine Zehe verwendet.


Zutaten:

900 g Wassermelone (ca. 600 g Fruchtfleisch)
600 g Tomaten (mit möglichst wenig Kernen; bei mir Ochsenherz und eine Schoko-Tomate)
300 g Gurke
1 handvoll Basilikumblätter
2-3 EL weißer Balsamico
Salz, Pfeffer, Olivenöl

Zubereitung:

Melonenfleisch in einen Mixer geben und glatt mixen. Ihr könnt auch einen Pürierstab
nehmen. Durch ein Sieb streichen und beiseite stellen.

Tomate und Gurke putzen, mit den Basilikumblättern ebenfalls fein mixen. Durch ein Sieb zur Wassermelone passieren.

Mit Salz, Pfeffer und weißen Balsamico abschmecken.

Im Kühlschrank gut durchziehen lassen. Vor dem servieren nochmal probieren, ggf. abschmecken und mit einem Schuss Olivenöl und einer Scheibe Baguette servieren.

Sonntag, 24. August 2014

Pestoschnecken


Wir waren zum Brunch bei Freunden eingeladen und ich habe angeboten, etwas mitzubringen. Aber was bringt man zu so einem Brunch mit? Die üblichen Verdächtigen, wie Tomate-Mozzarella, Käseplatte, Frischkäse, etc. wollte ich nicht mitnehmen, da das meistens eh von den Gastgebern vorbereitet wird. Ich wollte etwas backen, aber auch keinen Kuchen mitbringen. Also habe ich mich für etwas Herzhaftes entschieden. Pestoschnecken mit roten und grünen Pesto. Einfach, aber doch lecker. Perfekt.

Das Pesto habe ich nicht selber zubereitet, sondern eines von Alnatura verwendet. Ihr könnt das Pesto aber natürlich auch sehr gut selber machen. Wer mag, kann die Pestoschnecken mit Käse überbacken oder das Käse in die Schnecken einrollen.




Die Pestoschnecken eignen sich nicht nur für einen Brunch, sondern auch für ein Picknick. Deshalb reiche ich die Schnecken auch bei dem Blogevent "Lust auf Picknick?" von Meine Küchenschlacht ein. Ein tolles Blogevent, Stephanie.



Die Holz-Tortenplatte habe ich von meinem Papa bekommen. Ich habe im Internet eine ähnliche Tortenplatte gesehen und hab sie meinem Papa gezeigt. Und schon zu meinem Geburtstag habe ich dann gleich eine bekommen. Danke mein lieber, toller Papa!




Zutaten für eine 28cm-Springform:

500 g Mehl
1/2 Würfel Hefe (ca. 21 g)
1 TL Zucker
1 EL Salz
2 EL Olivenöl
300 ml Wasser

1 Glas rotes Pesto (120 g)
1 Glas grünes Pesto (120 g)


Zubereitung:

Den halben Hefewürfel in dem Wasser auflösen. Mehl mit Salz und Zucker mischen. Olivenöl und Hefewasser zugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Eine Schüssel einmehlen oder einölen und den Teig darin abgedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen. Das Teigvolumen soll sicher verdoppeln. Ggf. dauert das auch länger, es kommt auf die Temperatur, Luftfeuchtigkeit, etc. an.

Eine Springform mit Backpapier auslegen.

Den Teig aus der Schüssel nehmen, nochmal durchkneten und in zwei Teile teilen. Teig jeweils rechteckig ausrollen und mit Pesto bestreichen. Nach Geschmack salzen und pfeffern. Von der langen Seite her aufrollen und ca. 2 cm dicke Scheiben abschneiden. Die verschiedenen Pesto-Scheiben dicht an dich mit der Schnittfläche nach oben bzw. unten in eine Springform legen. Weitere 15 Minuten abgedeckt gehen lassen.

Den Backofen auf 200° Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Pestoschnecken in den Ofen schieben und ca. 20 Minuten goldgelb backen.

Montag, 11. August 2014

In eigener Sache...

Liebe Leser, nicht erschrecken, es ist alles gut! Ich habe da nur eine Bitte an euch:

Wir, meine Blogkolleg/innen und ich, hören immer mal wieder von Bekannten, Freunden oder Freunden von Freunden, dass sie unsere Bilder und Seite mögen und manche Fotos sogar richtig gut finden. Wenn man dann fragt: "Warum drückst du nicht "gefällt mir" bei Facebook oder kommentierst am Blog"- kommt die Antwort: "Ich mache das nie..."

Liebe Leser, Follower, Freunde, Bekannte, einfach alle ... Jeder einzelne Blog und jede einzelne Facebookseite lebt von euren Kommentaren und "Gefällt mir", vom Teilen und eurer Interaktion mit uns! Warum? Gerade Facebook hat über die letzten Monate einfach die Reichweite der Beiträge gekürzt, um eben Geld über die Werbung zu erwirtschaften. Von irgendwas muss ja die Dividende an die Anleger bezahlt werden nach dem Börsengang.

Wenn Ihr aber Dinge mit "Gefällt mir" markiert, teilt oder kommentiert, sehen eure Freunde das eventuell auch wieder und wenn es Ihnen "gefällt", dann sehen das wiederum noch mehr Leute. Den Rattenschwanz könnt Ihr euch selbst mal vorstellen. Schneeballsystem á la Facebook!

Deshalb, wenn euch ein Bild oder Beitrag gefällt - klickt auf "Gefällt mir", wenn ihr ein Foto teilen (!) möchtet, dann tut dies. Wenn ihr etwas dazu sagen möchtet, macht es. Wir freuen uns tierisch, wenn das was wir hier in unserer Freizeit unentgeltlich und mit viel Herzblut tun, bei euch auch ankommt. Anders als durch eure Interaktion und Kommunikation mit uns sehen wir so etwas nicht.







Auch die Kommentarfunktion des Blogs möchte ich euch ans Herz legen. Ich freue mich sehr über eure Kommentare und wenn es nur ein "Sieht gut aus" ist. Auch freue ich mich über eure Hinweise, wenn ich vergessen habe, eine Zutat in der Auflistung aufzuführen. 


Liebe Blogger, ihr dürft den Text gerne teilen, kopieren, weiterverbreiten. Vielen Dank an the withest cake alive, von der ich den Text mopsen durfte und an alle Blogger zuvor.

Liebe Leser, ich würde mich sehr freuen, wenn ihr euch den Text zu Herzen nehmt und fleißig "gefällt mir" klickt und kommentiert. :-)


Danke!

Sonntag, 10. August 2014

Brotzeit: Antipasti-Brot

Letzte Woche erzählte mir meine Kollegin, dass sie in einem Bistro so lecker Mittaggegessen hat. Sie hatte ein Antipasti-Brot. Ok, im ersten Moment hört sich das jetzt nicht spektakulär an. Aber mir lief das Wasser im Mund zusammen.

Bei einem Bäcker in der Nähe meiner Arbeit gibt es auch immer ein Antipasti-Sandwich. Aber irgendwie mag ich das nicht. Es ist mit Pesto bestrichen und mit Auberginen, Zucchini, Tomaten und Salat belegt. Hört sich im ersten Moment sehr lecker an, aber ich kann euch sagen, dass es nicht so ist. Das hat mehrere Gründe. Zum einen mag ich Auberginen nicht. Manche Menschen können sie echt gut zubereiten (wie z. B. Richard aus der Mittelalter-Gruppe), da esse ich auch mal ein Stück Aubergine. Aber meistens bekommt mein Freund sie auf sein Teller geschoben. Dann ist das Pesto kein echtes Pesto, sondern wird mit einer Mayonnaise vermengt, so dass das Sandwich ziemlich fettig wird. Vom Salat mag ich gar nicht anfangen. Welk und bitter. Nein danke! So stelle ich mir mein Antipasti-Sandwich nicht vor.

Und trotz meiner eher schlechten Erfahrungen hat mich das Antipasti-Brot meiner Kollegin mitten ins Schlemmerherz getroffen und ich habe beschlossen, es am Abend gleich nachzubauen. Für das Brot eignet sich Brot, das nicht mehr ganz frisch ist, hervorragend. Dazu Zucchini, ein frisches, knackiges Salatblatt, leckere Tomaten und weicher Mozzarella. Aber fangen wir von vorne an.

Ich habe die Antipasti frisch zubereitet, ihr könnt natürlich auch auf eingelegte Antipasti im Glas zurückgreifen. Dann geht das Abendessen schneller.


Zutaten als Abendessen für 2 Personen:Sehr wandlungsfähig und lecker!
4 Scheiben (altbackenes) Sauerteigbrot
2 kleine Zucchini
2-3 Tomaten
1 Kugel Mozzarella
4 Salatblätter (bei mir Kopfsalat)
1 Knoblauchzehe
Dunkler Balsamico, Olivenöl, (Kräuter-)Salz und Pfeffer
Kräuter (bei mir Basilikum, roter Sauerampfer, Schnittlauch, Oregano, Zitronenthymian)
100 g Frischkäse
eingelegte Artischocken

Zubereitung:

Zucchini waschen, in feine Scheiben schneiden/hobeln. Eine Pfanne mit Öl erhitzen, Knoblauchzehe andrücken und in die Pfanne geben. Zucchini portionsweise in der Pfanne anbraten. Die angebratenen Zucchini auf einen Teller geben und mit salzen, pfeffern und mit Balsamico beträufeln.

Kräuter fein hacken und mit dem Frischkäse verrühren. Zur Seite stellen. Tomaten und Mozzarella in feine Scheiben schneiden, salzen und pfeffern.

Die Brotscheiben toasten (oder in der Pfanne anbraten), mit Kräuterfrischkäse bestreichen. Darauf ein Salatblatt legen. Nun Zucchini, Tomaten und Mozzarella schichten. Obenauf habe ich noch zwei Artischocken-Stücke gelegt.

Mittwoch, 6. August 2014

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