Sonntag, 23. November 2014

Kürbis-Kichererbsen-Curry



Ihr Lieben,

ich bin wieder da. Ich hänge gefühlt irgendwo zwischen dem nicht stattgefundenen Sommer, Herbst und der Vorfreude auf Weihnachten. Irgendwie vergeht dieses Jahr für mich schon wieder viel zu schnell. Erst der Prüfungsstress, nun der neue Job und schwupps ist Weihnachten. Die ganzen Projekte, die ich eigentlich für den Blog geplant hatte, haben aus Zeitmangel auch nicht stattgefunden. Aber nun gut, es hilft ja nix. Nicht jammern, sondern die Vorweihnachtszeit genießen.

Nach einem langen Spaziergang habe ich vor kurzem dieses Curry gekocht. Würzig, cremig, wärmend und sättigend. Entweder mit Reis oder Fladenbrot sehr lecker. Das Curry schmeckt auch aufgewärmt gut und ist ein prima Mittagessen im Büro.

mit Tomaten und Kokosmilch


Ich habe die genauen Grammzahlen von Kürbis und Kichererbsen nicht aufgeschrieben, macht es einfach nach Gefühl und Hunger. Ok, das ist vielleicht öfter einfacher gesagt als getan, aber ich hoffe, ihr kommt damit zurecht.

Zutaten:

1/2 Butternut-Kürbis, geschält und entkernt
1 handvoll gekochte Kichererbsen
1 Zwiebel, geschält und in Würfelchen geschnitten
2 Zehen confierter Knoblauch
ca. 300 ml Tomatenpassata
ca. 200 ml Kokosmilch
1 EL Curry, leicht scharf
Salz, Zitronensaft
Sesamöl

Zubereitung:

Sesamöl in einem Topf erhitzen, Knoblauch und Zwiebeln darin anbraten. Kürbis in ca. 1x1cm große Stücke schneiden und in den Topf geben. Kurz mit anbraten. Mit Curry bestäuben und anschwitzen. Mit Tomatenpassata und Kokosmilch ablöschen. Hitze zurückschalten und mit geschlossenem Deckel so lange köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist.

Mit Salz und Zitronensaft abschmecken. Ggf. noch etwas Curry zugeben.

Mit Basmatireis oder Fladenbrot servieren.

mit Kokosmilch und Tomaten

Tipp: Kichererbsen aus dem Glas sind eine Alternative, besser schmecken aber eingeweichte und selbstgekochte Kichererbsen. Ich möchte aber gerne meistens spontan etwas mit Kichererbsen machen, deshalb koche ich immer eine ganze Packung getrocknete Kichererbsen und friere sie dann ein. Perfekt für eine schnelle Verwendung!

Freitag, 24. Oktober 2014

Bin noch da!

Ihr Lieben,

mich gibt es noch. Zwischen Jobwechsel, Weiterbildung und Privatleben (mit einem traurigen Verlust meines geliebten Katers) fehlt mir im Moment die Motivation zu kochen und zu bloggen.

Aber ich habe dieses Wochenende 2 Brote geplant und ich denke, dass es bald wieder einen Blogeintrag gibt. :-)

Bis dahin schicke ich euch viele Grüße!

Eure Katrin

Freitag, 19. September 2014

Linsen mit Pfirsichen und Chili

Kennt ihr das? Ihr habt ein Kochbuch, findet es toll, habt bei vielen Rezepten ein "Einmerkerl" drin, weil euch alleine bei der Rezeptbeschreibung das Wasser im Mund zusammenläuft. Oder das Gericht so ansprechend fotografiert ist, dass man es am liebsten aus dem Buch mopsen will? So geht es mir mit dem Buch "Veggiestan" von Sally Butcher. Ich liebe orientalisches Essen und das Buch spricht mich sehr an. Die Beschreibungen der Gerichte sind traumhaft und alle Geschichten, Erläuterungen und Genüsse sauge ich in mich auf. Tja, nur leider ist es bisher beim Schmökern geblieben und ich habe kein Rezept aus dem Buch nachgekocht.





Das hat sich jetzt endlich geändert und ich habe mich, solange es Pfirsiche noch gibt, an die Linsen mit Pfirsichen und Chili gewagt. Ein tolles Gericht, das die Süße der Pfirsiche perfekt mit den säuerlichen Berberitzen und dem erdigen Aroma der Linsen vereint. Dazu ein schönes Fladenbrot und das Abendessen ist gerettet.

Zutaten:

75 g Berberitzen, in Wasser einlegen
1 große Zwiebel, fein würfeln
1 rote Paprika, würfeln
100 g - 120 g Butter
1 cm Ingwer
1 TL gemahlener Zimt
1/2 TL gemahlene Muskatnuss
2 TL Tomatenmark
250 g braune Linsen
550 ml Wasser, ggf. etwas mehr
Zitronensaft
1 EL brauner Zucker oder Rohrzucker
2-3 Pfirsiche
Entweder frische Chili oder getrocknete Chili-Flocken
Salz, Pfeffer



Zubereitung:

Zwiebel und Paprika in ungefähr der Hälfte der Butter in einer großen Pfanne (oder im Bräter) anbraten, bis die Paprika bissfest ist. Chili und Gewürze zufügen, Ingwer dazu reiben. Etwas anbraten, Vorsicht, dass die Gewürze nicht verbrennen. Tomatenmark und Linsen dazugeben und verrühren und mit Wasser aufgießen. Aufkochen lassen, die Hitze reduzieren und ca. 30 Minuten köcheln lassen. Die Linsen sollten bissfest sein, also nach 30 Minuten mal probieren und ggf. noch etwas weiter köcheln lassen. Bei Bedarf Wasser zufügen. Zucker unterrühren und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Zur Seite stellen und warm halten.

Pfirsiche entsteinen und in Spalten schneiden. Butter in einer Pfanne erhitzen. Berberitzen abtropfen lassen. Die Pfirsiche und Berberitzen in die heiße Butter geben. Vorsicht, das kann spritzen. Ca. 2 Minuten braten, bis die Pfirsiche schön goldgelb sind. Unter die Linsen heben und servieren.


Quelle: Veggiestan von Sally Butcher

Sonntag, 14. September 2014

Tomatenessig

In meinem Garten wachsen wunderschöne Tomaten. Leider habe ich keine Ahnung, welche Sorte es ist. Ich
habe die Tomate im Hofladen eines Bio-Hofes gekauft und von einer Tomate die Samen getrocknet. Die Tomaten wuchern im Tomatenhaus und im Hochbeet und tragen viele Früchte. Nur irgendwie wurden die Tomaten nicht reif. Meine Mama und meine Oma hatten schon Unmengen an Tomaten, aber ich nicht. Daher gehe ich davon aus, dass es sich um eine späte Sorte handelt. Auch nicht schlecht.


Durch den Regen platzen die Tomaten leider sehr häufig auf. Entweder schon am Strauch oder wenn man sie pflückt. Wir essen auch die aufgeplatzten Tomaten, aber manche sind schon ziemlich weich. Davon mache ich dann Tomatenessig. Natürlich kann man auch Tomaten ohne Schönheitsfehler verwenden. ;-)





 Zutaten

1 Zweig Rosmarin (ca. 7-8 cm)
2 Zweige Thymian (ca. 6 cm)
2 Salbeiblätter
ca. 300 g reife Tomaten
1 kleiner Zweig Zitronenthymian
500 ml weißer Balsamico oder Weißweinessig

Zubereitung:

Ein großes, gut verschließbares Glas gut waschen und bereit stellen. Die Tomaten und Kräuter waschen und trocken tupfen. Kräuter in den Glas geben. Die Tomaten in Stücke schneiden. Je nach Größe entweder vierteln oder achteln. In das Glas geben und mit einer Gabel zerdrücken. Essig aufgießen und das Glas gut verschließen. Etwas durchschütteln und nun ca. 2-3 Wochen ziehen lassen. 







Mittwoch, 3. September 2014

Kartoffeln-Bohnen-Salat

Anfang August waren wir beim Töpfermarkt in Fürstenfeld. Fürstenfeld ist ein Stadtteil von Fürstenfeldbruck und nach dem Kloster Fürstenfeld benannt. Ich liebe die Klosteranlage und die Atmosphäre, die die Anlage ausstrahlt. Um die Anlage in meiner Nähe zu haben, würde ich glatt nach Fürstenfeldbruck ziehen ;-)

Wunderschön!Aber zurück zum Töpfermarkt. Seit Wochen habe ich auf den Termin hin gefiebert und meinen Freund damit genervt, an dem Wochenende ja nichts zu planen. Schließlich hatte ich nur gute Erinnerungen an den letztjährigen Markt. Leider wusste ich damals noch nicht, dass ich einen Brottopf brauche und habe somit auch keinen gekauft. Ich konnte mich aber an die wunderschönen Sachen erinnern.

Da ich nun regelmäßig Brot backe, stellte sich auch die Frage, wie das Brot lagern. Ich habe einen Brotbeutel aus Leinen, war damit aber nicht recht glücklich. Dann habe ich gelesen, dass Brottöpfe aus Ton das Brot frisch halten sollen. Leider habe ich im Handel keine schönen Töpfe gesehen, so dass ich den Entschluss gefasst habe, beim Töpfermarkt in Fürstenfeld zuzuschlagen. Ich habe einen wunderschönen Brottopf gefunden. Und eine schöne Kanne kam auch noch mit. Glücklicherweise hatten wir nur begrenzt Bargeld mitgenommen, so dass wir nicht in einen Kaufrausch verfallen konnten.

Gleichzeitig fand ein Bauernmarkt statt, den wir natürlich auch besucht haben. Der Bauernmarkt findet zweimal wöchentlich statt. Obwohl wir schon oft in Fürstenfeld waren, haben wir den Bauernmarkt immer verpasst. Ein so umfassendes Angebot an (Bio-) Obst und Gemüse, aber auch Getreideprodukte habe ich auf meinem Stadtteil-Markt noch nie gesehen. Ich war hin und weg! Wir haben dann auch zugeschlagen. U. a. haben wir diese violetten Bohnen gekauft. Sind sie nicht wunderschön? Leider verlieren sie beim Kochen die Farbe, so dass sie "gewöhnlich" grün werden.

Aus dem Bohnen und niederbayerischen Kartoffeln wurde dann ein leckerer Kartoffel-Bohnen-Salat mit Frischkäsedressing. Eigentlich kommt auch Mohn in das Dressing. Tja, leider war Mohn daheim aus, obwohl ich der Überzeugung war, dass ich noch welchen hatte. Egal. Das Dressing schmeckt aber auch ohne sehr gut und man hat anschließend keine schwarzen Kügelchen zwischen den Zähnen.



Der Salat schmeckt am nächsten Tag auch noch gut, allerdings sind die gebackenen Kartoffeln dann auch etwas durchgeweicht.


Zutaten:

450 g Bohnen
1 kg Kartoffeln, geschält
2 EL Olivenöl
Salz

Dressing:
65 g Frischkäse
2 EL Joghurt
1 TL Senf
2 EL Öl
2 EL Essig
1 EL Petersilie, gehackt
Salz, Pfeffer



Zubereitung:

Backofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Kartoffeln in Spalten schneiden, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und mit den 2 EL Olivenöl beträufeln. Mit Salz würzen. Im Backofen ca. 30 Minuten backen bis sie außen kross und innen weich sind.

Während die Kartoffeln im Ofen goldgelb werden, die Bohnen putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Wasser in einem Topf aufkochen, salzen und die Bohnen darin ca. 2 Minuten garen. Mit der Schaumkelle aus dem Topf holen und kalt abschrecken. Beiseite stellen.

Für das Dressing alle Zutaten glattrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Kartoffeln aus dem Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Mit den Bohnen in eine Schüssel geben und das Dressing vorsichtig unterheben.




Rezeptidee: Brigitte.de