Samstag, 6. Februar 2016

Porridge mit Bananen und Erdbeerpüree



Ich bin ja immer auf der Suche nach Frühstücksideen, die ich ins Büro mitnehmen kann. Oder meinem Freund mitgeben kann, damit er in seinem stressigen Job etwas in den Magen bekommt.

Ein Porridge eignet sich dazu hervorragend. Frisch gekocht kommt der Porridge im Büro noch warm an. Mit frischem Obst (je nach Verträglichkeit), (Pflanzen-)Milch und verschiedenen Flocken ist er variabel und richtig schön sättigend um ohne Probleme bis zur Mittagspause durchzuhalten.

Und wenn ich es nicht schaffe, den Porridge noch warm zu essen, schmeckt er auch kalt gut. Man kann ihn natürlich auch in der Mikrowelle aufwärmen, je nach Geschmack.

Porridge, Haferbrei, Oatmeal


Ich  nehme mir Porridge immer in der Tupperschüssel mit. Wenn ihr auf Plastik verzichten möchtet oder keine dichte Plastikschüssel habt, könnt ihr den Porridge auch in ein Einmachglas abfüllen und so transportieren.

Haferflocken sind sehr gesund und enthalten viel Eisen. Gerade für Frauen und Vegetarier/Veganer ist das natürlich eine gute Nachricht. Dabei sollte man aber darauf achten, Haferflocken nicht mit Kaffee, Tee, Milch oder Kakao aufzunehmen, da diese Lebensmittel die Aufnahme von Eisen hemmen können. Deshalb sollte, je nach Geschmack, bei dem Porridge auch Pflanzenmilch verwendet werden.

Unabhängig vom gesundheitlichen Faktor ist Porridge einfach richtig gut, sättigend und einfach zubereitet. Deshalb habe ich hier das Rezept für euch. Lasst euch von der relativ langen Zutatenliste nicht abschrecken. Solange ihr Flocken und Milch im Haus habt, steht dem Porridge-Genuss nichts im Weg. Obst und Gewürze sind nach Belieben und Verträglichkeit ein Zusatz.

Porridge, Haferbrei, Oatmeal

 Zutaten:

45 g Haferflocken
45 g Buchweizenflocken
90 - 100 ml (Pflanzen-)Milch
Reissirup

Zusätzlich:
2 EL Rosinen (nach Geschmack/Verträglichkeit)
1 Banane (bzw. Obst nach Saison/Verträglichkeit)
1 Handvoll gefrorener Erdbeeren
1 Prise Zimt

Zubereitung:

Die Flocken in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze leicht anrösten. Das verstärkt den nussigen Geschmack der Flocken. Mit der (Pflanzen-)Milch aufgießen, Rosinen dazugeben und mit Reissirup süßen.

Nun unter Rühren so lange köcheln lassen, bis die Flüssigkeit von den Flocken aufgenommen wurde und eine cremiger Brei entsteht.

Während der Porridge köchelt, eine Banane schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Erdbeeren in einen weiteren Topf geben und ohne zusätzliches Wasser weich kochen und pürieren.

Nun den Porridge in einer Schale anrichten, mit Bananen und Erdbeerpüree belegen. Zimt über die Bananen streuen.

Samstag, 16. Januar 2016

Heiße Orange mit Ingwer

Winterzeit ist Erkältungszeit. Gerade geht es einem noch prächtig, im nächsten Moment läuft die Nase, die Knochen tun einem weh und der Kopf brummt.

So hat es bei mir vor ein paar Tagen angefangen. Und schwupps hatte ich eine dicke Erkältung.

Und was jetzt? Der Volksmund sagt: "Eine Erkältung dauert mit Medizin 1 Woche und ohne 7 Tage". Also ohne Medikamente. Dafür aber mit viel Vitaminen und heißen Tee.

In einem Lokal hatte ich vor kurzem heiße Orange mit Ingwer. Das war so gut, wärmend und fruchtig. Also habe ich es zu meinem Anti-Erkältungs-Getränk erklärt.

Und damit ihr auch etwas davon habt, wenn ihr krank werdet, euch kalt ist oder einfach so, hier das Rezept.

Zutaten (für 1 Liter):
3/4 l kochendes Wasser
ca. 2 cm Ingwer
2 Orangen, davon den Saft
Honig, Reissirup oder anderes Süßungsmittel nach Wahl

Zubereitung:

Den Ingwer schälen und in Scheiben schneiden. In eine Teekanne geben, mit dem kochenden Wasser aufgießen. Ca. 5 Minuten ziehen lassen.

Währenddessen die Orangen auspressen. Den Saft zu dem heißen Ingwerwasser geben. Je nach Geschmack, mit mehr oder weniger Fruchtfleisch. Ggf. mit Honig o.ä. süßen.

Achtung: Die heiße Orange wird schärfer, je länger man den Ingwer ziehen lässt. Mir macht das nichts aus, so dass ich den Ingwer nicht "rausfische". Wenn ihr es anders mögt, den Ingwer nach der ersten Zieh-Zeit einfach entfernen.



Sonntag, 10. Januar 2016

Kürbis-Zimtschnecken

So, hier bin ich wieder. Ich wünsch euch ein gutes neues Jahr, viel Glück, Gesundheit und Erfolg im Jahr 2016!

In den letzten Monaten war kochtechnisch ziemlich ausgelaugt. Ich habe kaum fotografiert, weder Essen noch sonstiges. Und wenn, dann waren die Bilder ewig auf der Speicherkarte, bevor sie den Weg zur Bestimmung fanden.

Nur bei Instagram oder Facebook war ich aktiv. Mit dem Smartphone ist es viel einfacher kurz etwas zu posten, als einen Beitrag am Blog zu schreiben.

Aber es gibt auch gute Neuigkeiten. Ich habe meine Fortbildung endlich erfolgreich abgeschlossen. Ich bin sehr erleichtert und stolz.

Im Hintergrund läuft gerade ein Projekt für den Blog, ich hoffe, ich schaffe ich kriege das Projekt bald zu laufen.

Aber nun zu dem neuen Rezept. Die Idee zu den Kübis-Zimschnecken kam mir im Herbst, als es überall "Pumkin-Spice-Latte" zu kaufen gab. Warum also nicht Kürbis in Zimtschnecken packen. Gesagt getan und so kamen die Kürbis-Zimtschnecken raus. Inspirieren ließ ich mich von "Plötzblog" und "Hefe und Mehr"



Ganz saisonal ist das Rezept aber nicht, schließlich ist die Kürbiszeit eher im Herbst und nicht Anfang des neuen Jahres. Kürbis ist ein Lagergemüse, also sollte es auch kein Problem sein, jetzt noch einheimischen Kürbis zu bekommen. Alternativ könnt ihr das Kürbispüree auch Milch oder andere Flüssigkeit ersetzen.

Ich habe mich für einen Teig  mit wenig Hefe und langer Gare entschieden. Zum einen mag ich die einfache Zubereitung. Man mischt die Zutaten zusammen und lässt sie über Nacht im Kühlschrank gehen. Am nächsten Tag hat man dann in kurzer Zeit ein frisches Backwerk.

Wenn ihr die Geduld habt oder/und die Gare überschlaft, werdet ihr mit wunderbar fluffigen, zimtigen, weichen Kürbis-Zimtschnecken entschädigt. Sie sind leider nicht fructosearm, eher im Gegenteil. Ich habe sie noch nicht mit Traubenzucker ausprobiert, aber ich bin mir sicher, dass sie mit Getreidezucker o.ä. auch sehr gut schmecken. Für alle ohne Fructoseintoleranz sind die Schnecken aber auf alle Fälle eine Sünde wert. Sie schmecken hervorragend frisch aus dem Ofen. Aber auch am nächsten Tag sind sie noch gut. Ihr könnt sie aber auch kurz in der Mikrowelle oder über dem Toaster aufbacken, dann schmecken sie wie frisch.

Zutaten Teig:
500 g 405-er Weizenmehl
50 g Zucker
1/2 TL Salz
5g frische Hefe
150 ml lauwarme Milch
80 g weiche Butter
1 Ei
250 g Kürbispüree (ca. ¼ Hokkaidokürbis)


Zutaten Füllung:
125 g weiche Butter
75 g Zucker
10 g Zimt


Zusätzlich:
1 Eigelb
Butter und Zucker für die Backform


Zubereitung:
Kürbis vierteln und ca. 1/4 in einen Topf geben. Etwas Wasser (bodenbedeckt) in den Topf schütten und den Kürbis auf mittlerer Hitze gar kochen (ca. 10-15 Min). Anschließend das verbliebene Wasser abgießen und den Kürbis mit der Gabel zerdrücken. Von dem Püree 250 g abnehmen.

Hefe in der Milch auflösen. Alle Teigzutaten und die Hefemilch und dem Kürbispüree verkneten. Über Nacht (ca. 12 Std.) abgedeckt im Kühlschrank gehen lassen.

Nachdem der Teig ausreichende Zeit gegangen ist, geht es weiter:

Butter, Zucker und Zimt vermengen und bis zur Verwendung zur Seite stellen.

Backblech oder Reine ausbuttern und mit Zucker bestreuen.

Teig ca. 3 mm dick ausrollen. Die Teigplatte mit der Butter-Zucker-Zimt-Mischung bestreichen und von der breiten Seite aufrollen.

Rolle in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden und mit etwas Abstand in die Backform setzen. ½ Stunde abgedeckt gehen lassen.

Währenddessen den Backofen auf 180 g vorheizen.

Eigelb verquirlen und die Zimtschnecken damit abstreichen.

Ca. 30 Minuten goldgelb backen.

Die Zimtschnecken nach dem Backen aus der Form lösen, solange sie warm sind. Ansonsten kleben sie durch den karamellisierten Zucker an der Form an. 



Sonntag, 19. Juli 2015

Grüne Gazpacho

Na, ist es bei euch auch schön kuschlig warm? Ich sitze den ganzen Tag in meinem klimatisierten Büro und unsere Wohnung ist auch schön kühl. Wenn ich dann daheim bin setze ich mich gerne in unseren Garten und lasse meine Füße ins kühle Nass hängen. Zusammen mit dem ein oder anderen After-Work-Drink, wie z. B. einem Erdbeer-Daiquiri.

Aber ich kann ja nicht nur trinken, ich muss auch was essen. Aber gerne stehe ich zurzeit nicht in der Küche, lieber esse ich Salat oder eine kalte Suppe. Schön sättigend, aber bei der Wärme nicht zu schwer.

Kopfsalat, Minze, Erbsen

Diese Suppe ist an Tagen wie diesen echt ideal. Sie ist schnell gemixt und erfrischt unglaublich. Zur Suppe passt gut eine Scheibe Baguette.

Zutaten:
1/2 Kopfsalat
1 Minigurke
1 Handvoll gefrorene Erbsen
1 Stängel Minze
1 Zehe confierter Knoblauch
1 Becher Saure Sahne
1 EL Gemüsepaste
Wasser nach Bedarf
1 Handvoll Eiswürfel
Salz, Cayennepfeffer, Zitronensaft

Zubereitung:
Salatblätter und Minigurke waschen, putzen und mit den anderen Zutaten (bis auf das Wasser) in den Blender geben.

Einen Schluck Wasser in den Blender gießen und glatt mixen. Nach Bedarf Wasser zu gießen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Die Suppe schmeckt am besten wenn sie gut gekühlt ist. Durch die Eiswürfel kann man sie aber auch direkt essen.



Anmerkung: Ich vertrage frischen Knoblauch nicht, deshalb verwende ich confierten Knoblauch. Passt bei frischen Knoblauch auch auf, dass euch die Suppe nicht "kippt", wenn ihr sie über Nacht aufbewahrt.

Freitag, 26. Juni 2015

Erdnuss-Karamell-Eis mit Schokolade (ohne Ei)

Am Wochenende, zumindest am Sonntag, soll es endlich wieder schönes, warmes Wetter geben. Endlich wieder Zeit, ein selbstgemachtes Eis zu genießen.


Ich habe mich bei dem heutigen Eisrezept von "Snickers" inspirieren lassen. Süßes Karamell und knackige Erdnüsse. Dazu etwas Schokolade. Fertig ist der Eistraum. An Kalorien spart das Eis sicher nicht. Aber es ist Sonntag. Es ist schönes Wetter. Da kann man schon mal "sündigen". Und wenn ihr das Eis selber macht, wisst ihr auch, was im Eis enthalten ist und ihr müsst euch nicht auf den Chemiebaukasten der Lebensmittelindustrie verlassen.

Zutaten:

Eismasse:
450 ml Vollmilch
300 g Sahne
150 g (Trauben-)Zucker
50 g Frischkäse
1 EL Vanilleextrakt
1 EL und 1 TL Mais-Stärke
1 Prise Salz

Karamellsauce:
200 ml Sahne
1 Prise Salz
150 g Zucker
50 g Butter

50 g Zartbitter-Schokolade
50 g geröstete, gesalzene Erdnüsse

Zubereitung:

Eismasse: Ein bisschen Milch abnehmen, Sahne, restliche Milch, Vanilleextrakt, (Trauben-)Zucker und die Prise Salz in einen Topf geben. Wenn die Mischung kocht, 4 Minuten kochen lassen. So kann Wasser verdampfen und das Eis wird noch cremiger.

Stärke mit der kalten Milch verrühren. Den Topf mit dem Milchgemisch vom Herd nehmen, die Stärke einrühren. Wieder auf den Herd stellen und ca. 1 Minute unter Rühren aufkochen lassen bis die Mischung cremiger wird. Frischkäse in die Eismasse einrühren.

Nun alles abkühlen lassen.

Die Form, in der das Eis aufbewahrt wird, schon mal vorfrieren.

Die abgekühlte Eismasse in der Eismaschine zu Eis rühren lassen. Das dauert je nach Maschine und Temperatur der Eismasse zwischen 30 und 50 Minuten.

Karamellsauce:

Sahne erhitzen und zu Seite stellen.

Zucker in einem großen Topf vorsichtig bei mittlerer Hitze schmelzen und goldbraun karamellisieren lassen. Vorsicht, der Zucker ist sehr heiß. Die Butter zugeben und unter Rühren bei kleiner Hitze ca. 1 Minute köcheln lassen.

Die heiße Sahne zum Zucker geben. Vorsicht, das spritzt ziemlich. Die Sauce aufkochen und offen ca. 2 Minuten kochen lassen, bis sich der Karamell vollständig aufgelöst hat. Die Karamellsauce abkühlen lassen.

Schokolade über einem Wasserbad schmelzen. Erdnüsse grob hacken.

Nun setzen wir die Leckerei zusammen:

Eine Schicht Eis in die vorgefrorene Form geben. Karamellsauce und etwas Schokolade über das Eis träufeln. Erdnüsse verteilen. Eine weitere Schicht Eis in die Form geben und den Vorgang mit der Karamellsauce, Schokolade und Erdnüssen wiederholen. Wieder eine Schicht Eis verteilen und mit Karamellsauce, Schokolade und Erdnüssen abschließen.

Das Eis in eine Tüte packen und im Gefrierfach nachfrieren lassen.


Inspiration für die Eismasse: "Das Beste Eis der Welt" von Jenni Britton Bauer